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Abenteuerurlaub mit anschließender Hochzeit in Rumänien

Abenteuerurlaub mit anschließender Hochzeit in Rumänien published on
Umstands Brautmode
© Mamarella

Rumänien hat mehr zu bieten, als die überlaufenen Urlaubshochburgen am Schwarzen Meer. Wer Land und Leute kennenlernen möchte, sollte sich ins ursprüngliche Landesinnere begeben. In Transsylvanien und Siebenbürgen befinden sich unzählige traditionsreiche Siedlungsdörfer mit zauberhaftem Flair und gastfreundlichen Menschen, von denen einige sogar noch Deutsch sprechen. Für Abenteurer und Rucksacktouristen wird ein „Ritt“ auf Schusters Rappen über einen Kamm der Südkarpaten (Făgăraş-Gebirge) empfohlen.Continue reading Abenteuerurlaub mit anschließender Hochzeit in Rumänien

Rumänien EU Beitritt

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Am 1. Januar 2007 war es soweit: Rumänien wurde ein Mitglied der Europäischen Union (EU). Gleichzeitig trat auch Bulgarien dem Staatenbündnis bei. In beiden Ländern wurde der Beitritt mit Feuerwerk, Straßenfesten sowie Konzerten und ausgelassenen Menschenmengen gefeiert. Europa wird immer mehr vereint. Sicherlich ein schönes Gefühl für viele Rumänen, endlich dabei zu sein. Auch die vielen „Bewährungsauflagen“ die an die beiden Staaten gestellt wurden, konnten diese Freude nicht trüben.

Seit dem 1. Januar 2007 hat sich vieles getan. Doch es gibt Bereiche, in denen gerade Rumänien noch aneckt, was die EU – Bestimmungen betrifft. Da wäre zum Beispiel das vorherrschende Problem mit der Korruption: Noch immer wird dem Staat Rumänien vorgeworfen, nicht hart genug gegen intransparente Rechtssprechung und Korruption vorzugehen. Eigentlich wollte man in Rumänien verhindern, dass das Land weiterhin unter scharfer EU – Beobachtung steht. Es sollen sich jedoch einige Staaten dagegen ausgesprochen haben, zum Beispiel Deutschland, Schweden und Österreich.

Weitere Kritik herrschte am Justizverfahren des Landes allgemein. So waren andere EU – Staaten nicht damit zufrieden, wie das rumänische Parlament sich für eine Justizreform einsetzte. Einige Parlamentarier unterstützten solche Reformen nicht über die Parteigrenzen hinweg, wodurch jedoch die nötigen Gesetze nicht verabschiedet werden könnten, hieß es. Des Weiteren würden auch Fälle von Korruption im privaten Bereich (wie etwa in der Schule) nicht ausreichend aufgeklärt, bzw. habe man den Eindruck, dass wenig Interesse an einer Aufklärung bestehe.

Weitere Kritik an der politischen Führung, was die Korruptionsfälle betrifft, bestehen, seit ein neues Gesetz in Kraft trat, durch welches die Behörde, die gegen Korruption vorgeht, sehr geschwächt wird, denn damit wird dieser Behörde unter anderem untersagt, das veruntreute Vermögen zu konfiszieren. Aus diesem Grund wurde der Regierung Rumäniens ein fehlender Wille vorgeworfen, etwas zu verändern. Auch die Gerichtsverfahren liefen nach der Meinung der EU – Behörde zu willkürlich ab. Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Lage weiter entwickelt.

Rumänien Politik

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Der Chef der Regierung ist in Rumänien der Ministerpräsident. Es handelt sich bei diesem Land um eine repräsentative, parlamentarische Demokratie. Das Regierungssystem allerdings ist semi-präsidentiell, was bedeutet, dass es sowohl Elemente aus der parlamentarischen Regierung als auch aus dem Präsidialsystem beinhaltet. So wird beispielsweise der Präsident direkt vom Volk gewählt. Seine reguläre Amtszeit ist auf 5 Jahre beschränkt und er darf einmal wieder gewählt werden. Als Staatsoberhaupt ernennt der Präsidenten nun den Ministerpräsidenten. Weiterhin ist der Präsident oberster Befehlshaber der Streitkräfte. Seit 2004 als Präsident im Amt ist der ehemalige bukarester Bürgermeister Traian Basescu.
 
Die Zuständigkeit für die nationale Gesetzgebung liegt beim Parlament. Dieses Parlament ist aus zwei Kammern zusammengesetzt: In der Abgeordnetenkammer sind derzeit 334 Parlamentarier, die das Volk vertreten. Im Senat sind es 137. Gewählt werden all diese Mitglieder in einem in einem gemischten Wahlrecht (Personen – und Verhältniswahl). Eine Legislaturperiode ist auf vier Jahre bemessen. Ins Parlament dürfen diejenigen Parteien einziehen, die die Hürde von 5 Prozent aller abgegebenen Stimmen überspringen konnten. Es gibt jedoch auch 18 Minderheitsmandate, die evtl. zum Einsatz kommen können.

Die aktuelle Regierung setzt sich zusammen aus der konservativen Partei (PD-L) und der sozialdemokratischen Partei (PSD). Gemeinsam stellen die die Regierung. Der verantwortliche Ministerpräsident heißt Emil Boc. Die Regierung wurde im November 2008 gewählt. In der Opposition sind die liberale Partei (PNL) und die Demokratische Union der Ungarn in Rumänien (UDMR) anzutreffen. Nicht ins Parlament wiederkehren konnte die nationalistische Partei.

Gerade auch, was den EU – Beitritt und die Umstellung auf den Euro als neue Währung angeht, richten sich die Augen der anderen EU – Mitgliedsstaaten auf Rumänien. Es gilt, das Land zu unterstützen, damit der Traum von der neuen Währung wahr werden kann. Aus diesem Grund müssen jedoch von der Regierung selbst Sparmaßnahmen eingeleitet werden, damit ich Rumänien nicht weiter dramatisch verschuldet. Eine Umstellung auf den Euro könnte jedoch das Land vor allem auch für Urlauber interessanter machen.

Rumänien Wirtschaft

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Rumänien verfügt über einige Bodenschätze, darunter Kohle (davon vor allem Braunkohle), Erdgas, Gold, Salz, Erdöl und Wasserkraft. Es ist jedoch zu bemerken, dass gerade auch das Erdölvorkommen kontinuierlich weniger wird. Man nutzt die Fläche des Landes zu 41% für den Ackerbau. 29% des Landes sind bewaldet, 21% sind beweidet und etwa 3% werden permanent als Ackerland mit Saatgut bestückt. Die verbleibenden 6% gelten als anders genutztes Land.

Nach dem Wirtschaftseinbruch durch die Regierung, welche vor der Rumänischen Revolution regierte, erholte sich die Wirtschaft allmählich und kann nun einen Zuwachs verzeichnen. Im Jahre 2004 lag dieser bei 8,3%, 2005 lag er bei 4,1%. Vor allem das Bauwesen, die Industrie und die Landwirtschaft des Landes tragen zu diesen positiven Entwicklungen bei. Auch weitere Bereiche erlebten einen wirtschaftlichen Aufschwung, darunter zum Beispiel der Tourismus, die Kfz – Industrie, der Lebensmittelhandel oder das Versicherungswesen. Gerade auch in der Baubranche werden weitere Steigerungen des Ertrags erwartet.

Der Bruttolohn beträgt in Rumänien durchschnittlich 781€ (im Jahr 2007). Am Bruttoinlandsprodukt hatte gerade der Bereich Dienstleistung einen großen Anteil, nämlich 44,7 Prozent. Durch den Abbau der Schwerindustrie liegt der Anteil des Industriesektors mittlerweile noch bei 35% Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Die Landwirtschaft ist hierbei mit 22,6 Prozent vertreten (Jahr 2004), was einem Rekordzuwachs gleicht, denn im Jahr 2002 waren es nur 7 Prozent.

Bis zum Jahre 2010 soll Rumänien den Euro als Währung bekommen, kündigte der Ministerpräsident des Landes, Calin Popescu Tariceanu an. Dies würde natürlich die Einreise nach Rumänien weiterhin für die Touristen vereinfachen und das Land könnte dadurch noch mehr an Attraktivität für ausländische Touristen gewinnen. Um dies allerdings zu schaffen, steht dem Land eine konsequente Sparpolitik bevor.

Im Bereich Industrie werden etwa 20% aller Arbeitskräfte des Landes beschäftigt, denn mit 35% trägt dieser Sektor eine Menge zum BIP bei. In Rumänien produziert werden bevorzugt Computer, Unterhaltungselektronik sowie Halbleiter, Anlagen zur Telekommunikation, Schiffe, Fahrzeuge, Schuhe, Lebensmittel, Produkte aus der chemischen Industrie, Textilien oder Stahl.

Rumänien Geschichte

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Da eine ausführliche Schilderung der rumänischen Geschichte den Rahmen sprengen würde, beschränken wir uns in unseren Schilderungen auf die Zeit nach dem 2. Weltkrieg, vor allem auch aus politischer Sicht:

Nach dem Zweiten Weltkrieg beeinflusste die Sowjetunion die Rumänen. Nach und nach wurde das Land kommunistisch geprägt. So wurde beispielsweise im Jahre 1948 die Industrie verstaatlicht und im Jahre 1950 geschah dies auch mit der Landwirtschaft. 1955 trat Rumänien dem Warschauer Pakt bei. Am 1. August 1965 kam der führende Mann der Rumänischen Kommunistischen Partei Nicolae Ceau?escu an die Macht. Seine Politik hatte radikale Einschnitte in das gesellschaftliche Leben vorgesehen:

So verbot er beispielsweise Abtreibungen und entwickelte Gesetze, die den Kinderreichtum des Landes fördern sollten. Außerdem wurden Teile der Bevölkerung in die Städte umgesiedelt, denn das bis dahin stark landwirtschaftliche Land sollte industrialisiert werden. Doch der Erfolg blieb aus, im Gegenteil: Es stellte sich eine Versorgungskrise ein und die Volkswirtschaft brach zusammen. Zudem verschuldete sich der Staat dadurch. Die Menschen wurden immer unzufriedener. Am Ende regierte Ceau?escu mit Gewalt. Nachdem die Mauer in der DDR fiel und sich auch andere Staaten wehrten, fand auch in Rumänien eine Revolution statt. Mit Erfolg: Am 25. Dezember des Jahres 1989 wurde Ceauescu vor einem Militärgericht verurteilt und standrechtlich erschossen.

Es gelang dem Staat nur schwer, sich von seiner Vergangenheit und der daraus resultierenden Krise zu erholen. Doch nach und nach orientierte man sich stärker am Westen, vor allem in der Außenpolitik. Weiterhin wollte man zukünftig auf Marktwirtschaft sowie mehr Demokratie setzen. Im Jahre 2004 folgte schließlich der NATO – Beitritt Rumäniens. Seit 2007 ist Rumänien nun auch ein Mitgliedsland der EU, was natürlich die Einreise um einiges erleichtert, schon allein wegen der einheitlichen Währung. Aktuell regieren in Rumänien die PD-L (Demokratisch – Liberale Partei) und die UDMR. Der Ministerpräsident heißt Emil Boc.

Rumänien Infrastruktur

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Mit der rumänischen Infrastruktur gibt es gewisse Probleme, zum Beispiel weil das Land nur von drei der paneuropäischen Verkehrskorridore durchquert wird. Um dies auszugleichen, sind gerade Investitionen in das Straßennetz sowie in die Eisenbahnverbindungen von Nöten. Natürlich könnte man jetzt argumentieren, dass Rumänien seit 2007 ein EU – Mitgliedsland ist und daher Gelder zur Förderung der Infrastruktur beantragt werden könnte. Dies geschieht (aus verschiedenen Gründen) jedoch eher in geringem Maße. Der Rahmen der Unterstützung, der möglich wäre, ist viel größer als das, was bisher beantragt wird. Ein Grund dafür könnte die wenig effektive Verwaltung sein.

Flugverkehr
Was den Flugverkehr betrifft, so möchten wir Sie gerne auf unsere Seite „Flüge Rumänien“ verweisen. Hier widmen wir uns diesem Thema ausführlicher.

Eisenbahnverkehr
Das Land besitzt eine der längsten Eisenbahnstrecken Europas (Europäische Staatsbahn, CFR). Man muss jedoch anmerken, dass einige Teile dieses Schienennetzes sehr stark einer Modernisierung bedürfen. Allerdings gab es, was dies betrifft, in den letzten Jahren bereits stellenweise die ersten Verbesserungen. Ein Beispiel hierfür ist die Tatsache, dass seit Beginn des Jahres 2003 im Fernverkehr die modernen Desiro – Züge eingesetzt werden. Sie sind unter dem Namen „Blauer Pfeil“ unterwegs.

Straßennetz
Wer auf der Autobahn Rumäniens fahren mag, benötigt eine Vignette. Im Land gibt es zwei Autobahnen, die A1 und die A2. Um das Land in Zukunft besser an die anderen EU – Länder anzuschließen, ist es jedoch geplant, zusätzliche Autobahnen zu bauen. Im Folgenden stellen wir Ihnen deswegen einen Überblick über die aktuellen Autobahnen und diejenigen, welche geplant sind, zusammen:

Die A1 ist etwa 113km lang und verläuft zwischen den Städten Bukarest und Pite?ti. Diese Strecke soll jedoch bis nach Ungarn ausgebaut werden, nämlich über Sibiu, Deva, der Stadt  Timi?oara sowie Arad. Durch die A2 werde die Städte Bukarest und Constanta über Fetesti miteinander verbunden. Diese Autobahn hat eine Länge von etwa 225km.

Ebenfalls durch Bukarest soll die neue Autobahn A3 führen. Sie soll zu den Städten Brasov, Cluj-Napoca sowie Oradea führen. Die A4 plant eine Verbindung von Satu Marue und Baia Mare, sowie Bistrija, Targu Neamt und Targu-Frumos sowie  Iasi. Als letzte geplante Autobahn gibt es noch die A5, welche nach Moldawien führen soll und zwischen den Städten Ploiesti, Buzau sowie Focsani verlaufen wird.

Rumänien Reisen

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Für Ihre Einreise benötigen Sie einen gültigen Reisepass. Wie wir bereits in unsere einleitenden Artikel beschrieben haben, bietet Rumänien eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten beziehungsweise an Urlaubsorten für jeden Geschmack. Egal, ob Sie sich für Kultur interessieren, gerne Wandern oder Baden, ob Sie alleine, mit der Familie oder mit Freunden bzw. Ihrem Partner unterwegs sind – Sie werden immer die passende Reise für sich und Ihre Bedürfnisse finden. Einige Möglichkeiten möchten wir kurz vorstellen:

Für diejenigen unter Ihnen, die gerne in der Natur sind, können wir vor allem eine Urlaubsreise in die Bergregionen Rumäniens empfehlen. Hier haben Sie im Sommer wie im Winter beste Bedingungen für eine Vielzahl an (sportlichen) Freizeitmöglichkeiten. Im Sommer sind gerade die Gebirgs – und Waldlandschaften der Karpaten besonders gut zum Radfahren, Wandern oder Mountainbiken geeignet. Sie können dort aber auch Bootfahren und die urwüchsige Natur auf sich wirken lassen, welche Sie sicherlich beeindrucken wird. Besonders gute Bedingungen bieten sich dort auch im Winter für Wintersportler an.

Falls es Sie weniger an den Strand zieht, so können Sie auch eine wunderbare Zeit an einem der vielen Seen innerhalb des Landes verbringen. Wer einen Strandurlaub vorzieht, der ist an der Schwarzmeerküste genau richtig. Statt der Ferienwohnung Rügen heißts es dann Appartment an der Krim. Hier gibt es auch stets etwas zum Feiern! Außerdem sind die Strandabschnitte dort sehr schön und laden zum Verweilen ein. Hier können Sie im Sommer entspannen.

Kulturinteressierte sollten sich auf jeden Fall das Schloss des berühmten Grafen Dracula anschauen, welches in Siebenbürgern (auch als Transsilvanien bekannt) steht. Es stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist wirklich sehenswert! Weiterhin interessant sind natürlich auch Städtereisen, wie etwa eine Besichtigungstour der Hauptstadt Bukarest. Dort steht auch das höchste Gebäude Europas, der Parlamentspalast. Die Städte verfügen über schön angelegte Parkanlagen, in denen Sie sich nach anstrengenden Sight – Seeing – Touren ausruhen können. Bei dieser Gelegenheit sollten Sie unbedingt die rumänischen Spezialitäten in einem der Restaurants probieren!

Flüge Rumänien

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Wenn Sie nach Rumänien reisen und als Fortbewegungsmittel das Flugzeug wählen, haben Sie verschiedene Möglichkeiten, zu landen. Diese möchten wir Ihnen im Folgenden kurz vorstellen:

In der rumänischen Hauptstadt Bukarest gibt es zwei Flughäfen, nämlich den Flughafen Henri Coanda in Otopeni sowie den Flughafen Aurel Vlaicu, welcher sich in Bukarest-B?neasa befindet. Weitere Flughäfen gibt es jeweils in der Gegend um Arad, Suceava, Oradea, Constanta, Sibiu, Timisoara, Baia Mare, Targu Mures Iasi, Cluj-Napoca, Craiova und Bacau. Es existieren drei einheimische Fluggesellschaften, nämlich die TAROM, Carpatair sowie die Blue Air, welche sich auf Billigflüge spezialisiert hat.

Aktuelle Angebote für Flugreisen bzw. Flüge können Sie entweder über das Reisebüro bekommen oder sich aus dem Internet heraussuchen. Mittlerweile sind gerade die Billigflüge im Internet recht schnell zu finden. Beachten Sie jedoch, dass Sie, wenn Sie einen Billigflug buchen, meist an andere Flughäfen ausweichen müssen. Möchten Sie beispielsweise von Frankfurt am Main aus fliegen, könnte es sein, dass Ihr Flieger vom Flughafen Frankfurt (Hahn) aus startet.

Wenn Sie eine Pauschalreise nach Rumänen buchen, so ist der Transfer vom Flughafen vom Hotel meist im Paket inbegriffen. Erkundigen Sie sich trotzdem noch einmal bei Ihrem Reiseveranstalter, ob dies auch wirklich der Fall ist. Alternativ haben Sie vom Flughafen aus die Möglichkeit, Mietwagen zu nutzen oder sich ein Taxi zu nehmen, bzw. können Sie auch auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen.

Im Vergleich zu anderen Reisezielen ist der Aufenthalt im Flugzeug recht kurz. Wenn Sie zum Beispiel in Stuttgart starten, benötigen Sie für Ihren Flug etwa 2,5 Stunden. An Bord des Flugzeugs haben Sie die Möglichkeit, zu lesen, Musik zu hören oder Fernsehen zu schauen. Einige Fluggäste nutzen diese Zeit auch, um zu schlafen, daher fliegen sie gerne nachts. Planen Sie Ihre Abflugzeit also nach Ihren eigenen Vorlieben. Wir wünschen Ihnen einen guten Flug und einen schönen Aufenthalt in Rumänien!

Rumänien Wetter

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Das Land Rumänien gehört der gemäßigten Klimazone an. Es liegt zudem im Bereich der Westwindzone, d.h. die Winde kommen überwiegend aus dem Westen heran. Was das Klima betrifft, so gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Bereichen des Landes, was durch die Karpaten und die daraus folgende natürliche Barriere zu begründen ist.

So herrscht in Siebenbürgen (welches westlich der Karpaten liegt) eher maritimes Klima vor und es wehen atlantische Winde. Die Karpaten lassen jedoch nicht zu, dass diese Luftmassen auch den Süden und Osten Rumäniens erreichen können. Aus diesem Grund existiert in Moldau (was östlich der Karpaten liegt) kontinentales Klima. Zudem beeinflussen kalte Luftströme diese Region. Diese Luftströme ziehen aus der Ukraine heran. Mediterrane Einflüsse kann man in der Walachei vorfinden. Dies ist eine Gegend südlich der Karpaten. Ähnliche, jedoch stärkere Klimaverhältnisse erlebt man in der Dobrudscha.

Man kann, was Rumänien betrifft, nicht von einer einheitlichen Durchschnittstemperatur, die für das ganze Land gelten soll, sprechen, denn dafür sind die Temperaturen zwischen Norden und Süden zu verschieden. So sind im Süden im Jahresdurchschnitt 11°C und im Norden etwa 8°C zu verzeichnen. Als wärmster Monat gilt der Juli, während der kälteste Monat der Januar ist. Zur Winterzeit liegen die Durchschnittstemperaturen etwa bei 0°C an der Schwarzmeerküste sowie minus 15°C im Hochgebirge. In den tiefer gelegenen Regionen kann man im Sommer mehr als 25°C genießen.

Die extremsten Temperaturen, welche jemals in Rumänien gemessen wurden, betrugen für die Heißeste 44,4°C bei Braila, gemessen am 10. August im Jahre 1951. Die kälteste Temperatur lag bei  -38,5°C in Bod, welche am 25 Januar 1942 gemessen wurde. Was die Niederschläge angeht, so regnet es am stärksten im Nordwesten des Landes. Am wenigsten regnet es im Südosten. Die Schwarzmeerküste kann durchschnittlich 2.286 Sonnenstunden im Jahr verzeichnen. Im Gebirge sind es nur 1.500 Sonnenstunden.

Planen Sie diese Informationen unbedingt mit ein, wenn Sie nach Rumänien reisen möchten und packen Sie bitte ausreichend Kleidung für jede Wetterlage in Ihren Koffer!

Rumänien Währung

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So lange, bis Rumänien auf den Euro überwechselt, wird im Land mit der bisherigen Währung gezahlt, nämlich mit dem Leu, was so viel bedeutet wie „Löwe“. Ein Leu sind 100 Bani, was so viel bedeutet wie „Geld“ oder „Geldstücke“. Es wird angenommen, dass die Bezeichnung des Geldes als Löwe daher stammt, dass im 17. Jahrhundert niederländische Löwentaler in den Fürstentümern Rumäniens im Umlauf waren. Das Währungssymbol ist das L.

Eingeführt hatte man den Leu am 22. April des Jahres 1867 und zwar als bimetallische Währung. So war 1 Leu gleich gewichtet wie 5 Gramm Silber mit 83,5% bzw. 0,0,29032 Gramm Gold. Allerdings wurde die heimische Währung im Jahre 1878 vom russischen Silberrubel aus dem Zahlungsverkehr gedrängt. Es folgte daraufhin eine Reaktion Rumäniens, nämlich die Einführung einer Goldwährung im Jahre 1889, welche man um Silbermünzen bis maximal 50 Lei ergänzte.

Am 15. August des Jahres 1947 fand eine Währungsreform statt, welche zur Folge hatte, dass der neue Leu einem Wert von bisher 20.000 alten Lei gleich kam. Verglichen mit dem US – Dollar war ein Dollar nun 150 Lei wert. Es wurde jedoch am 28. Januar des Jahres 1952 eine weitere Reform des aktuellen Währungssystems vollzogen. Zwischen den Jahren 1970 sowie 1989 regelte man den offiziellen Wechselkurs per Gesetz, womit man den Außenhandelswert stabilisieren wollte. Doch wegen Devisenmangels standen fremde Währungen nicht für Privatleute zur Verfügung.

Durch die ökonomische Transformation, die vor allem durch die Regierung von Ceaucescu herbeigeführt worden war, stieg die Inflation im Land weiterhin stark an, auch nach seiner Amtszeit. Aus diesem Grund wurde am 1. Juli 2005 in neuer Leu von der Zentralbank Rumäniens eingeführt, welcher die Geldpolitik korrigieren und auch die Inflationsrate senken sollte. Seitdem hat ein neuer rumänischer Leu einen Gegenwert von 10.000 alten rumänischen Lei. Bis 2006 konnte man mit beiden Zahlungsmitteln parallel zahlen. Nun, da Rumänien ein EU – Mitglied ist, soll die Umstellung auf den Euro bis spätestens 2014 realisiert werden.