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Aktiv- oder Strandurlaub?

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Ein toller Aktivurlaub, das war in diesem Sommer unser Plan für die großen Ferien. Neben „Spielen“ stand dabei erstmals „Klettern“ ganz oben auf der Wunschliste unserer beiden halbwüchsigen Söhne. Die für Kinder nicht ganz alltägliche Leidenschaft fürs Klettern hatten wir ihnen selbst eingepflanzt: Seit Ostern steht in unserem Garten ein riesengroßer Spielturm, an dem die Jungs seither jeden Tag eifrig kletterten, schaukelten, baumelten und rutschten – am besten von früh bis spät.

Die Aussicht, ihre teils äußerst waghalsigen Manöver endlich einmal in der Natur auszuprobieren, ließ die beiden natürlich strahlen. Klettern nicht mehr nur auf Bäumen und dem heißgeliebten Kletterturm, sondern in Bergen aus echtem Stein! Nur: Wo sollten diese Berge sein? Österreich und die Schweiz hatten wir in zahlreichen Ski- und Wanderurlauben in den letzten Jahren schon fast überstrapaziert, wir brauchten ein neues Ziel.

Auf der Suche danach stießen mein Mann und ich sehr schnell auf Rumänien. Nicht zu nah und nicht zu fern, landschaftlich vielfältig und wunderschön. Und vor allem: Optimal zum Klettern. Die Berge und Wälder der Karpaten waren wie für unser Vorhaben gemacht. Tobias und Nick waren natürlich vor allem davon beeindruckt, dass sie auf Draculas Spuren wandeln würden. Vielleicht hielt sich in einer dunklen Felsspalte ja noch irgendwo ein kleiner Vampir auf? Oder wenigstens eine Fledermaus?

Nach einem Besuch im Reisebüro war der Rumänienurlaub dann gebongt. Wir hatten ein tolles Hotel gefunden, das nicht nur mitten in einem tollen Kletterareal lag, sondern auch jeden Komfort für eventuell gestresste Eltern bot. Von den Wellnesseinrichtungen für eventuell geschundene Muskeln und Glieder mal ganz abgesehen.

Während wir unsere Vorfreude also auf Reisevorbereitungen konzentrierten, turnten Tobi und Nick noch mehr auf ihrem Spielturm herum als je zuvor. Sogar ihre Hausaufgaben absolvierten sie zwischen Klettersteg und Sprossenwand – und fielen abends totmüde ins Bett. Als die Sommerferien dann endlich da waren, brauchten nicht nur wir Urlaub, sondern vor allem der geliebte Kletterturm. Rumänien, wir kommen!