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Grillen wie in Rumänien

Grillen wie in Rumänien published on

Rumänien wird nicht nur als Urlaubsland für viele Deutsche immer beliebter. Auch für die Kultur und die Sitten und Gebräuche des Landes interessieren sich immer mehr Menschen. In diesem Bericht soll das Thema Essen genauer betrachtet werden, um genau zu sein, das Thema Grillen. Das Essen in Rumänien ist oft recht deftig. Es gibt zum Beispiel viele Eintöpfe in verschiedenen Variationen. Generell wird gerne viel Fleisch gegessen, an der Küste auch Fisch und andere Meeresfrüchte. Gegrillt wird in Rumänien eher selten. Dennoch gibt es ganz wunderbare und köstliche Grillgerichte aus Rumänien, nach denen man unter Umständen zwar etwas suchen muss, wofür man dann aber durch den einzigartigen Geschmack schnell entschädigt wird.

Eines der bekanntesten Grillgerichte aus Rumänien ist Mici, in manchen Regionen des Landes auch Mititei genannt. Übersetzt heißt das so viel wie „die Kleinen“. Hauptbestandteil dieses Gerichts ist in der Regel Fleisch vom Rind. Dieses wird zusammen mit Kalbsfett und vielen leckeren Gewürzen zunächst durch den Fleischwolf gedreht und so zerkleinert. Zusammen mit etwas Knochensuppe (alternativ dazu geht auch Rinderbrühe) wird die Fleischmasse anschließend zu einer handlichen Masse geknetet und muss danach einige Stunden im Kühlschrank ruhen. Zum Schluss formt man aus der Masse kleine Röllchen und bepinselt diese mit etwas Öl. Schon sind die Mici fertig für den Grill.

An besten geeignet, um Mici zuzubereiten, sind Holzkohle Grills. Durch den besonderen Geschmack, den Gegrilltes auf Holzkohle Grills entwickelt, schmecken die Mici ganz besonders köstlich. Es ist wichtig, dass die Fleischröllchen bei großer Hitze gegrillt werden, auch das funktioniert mit Holzkohle Grills einfach am besten. Die Mici sollte man nicht zu lange auf dem Grill lassen, sonst werden sie zu trocken. Perfekt sind diese Fleischröllchen aus Rumänien, wenn sie außen eine krosse Kruste haben, innen aber noch zart sind. Es lohnt sich, dieses leckere rumänische Grillgericht einmal selbst auszuprobieren. Vergessen Sie dabei nicht, die Kühlzeit mit einzuplanen.