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Rumänien Geschichte

Rumänien Geschichte published on

Da eine ausführliche Schilderung der rumänischen Geschichte den Rahmen sprengen würde, beschränken wir uns in unseren Schilderungen auf die Zeit nach dem 2. Weltkrieg, vor allem auch aus politischer Sicht:

Nach dem Zweiten Weltkrieg beeinflusste die Sowjetunion die Rumänen. Nach und nach wurde das Land kommunistisch geprägt. So wurde beispielsweise im Jahre 1948 die Industrie verstaatlicht und im Jahre 1950 geschah dies auch mit der Landwirtschaft. 1955 trat Rumänien dem Warschauer Pakt bei. Am 1. August 1965 kam der führende Mann der Rumänischen Kommunistischen Partei Nicolae Ceau?escu an die Macht. Seine Politik hatte radikale Einschnitte in das gesellschaftliche Leben vorgesehen:

So verbot er beispielsweise Abtreibungen und entwickelte Gesetze, die den Kinderreichtum des Landes fördern sollten. Außerdem wurden Teile der Bevölkerung in die Städte umgesiedelt, denn das bis dahin stark landwirtschaftliche Land sollte industrialisiert werden. Doch der Erfolg blieb aus, im Gegenteil: Es stellte sich eine Versorgungskrise ein und die Volkswirtschaft brach zusammen. Zudem verschuldete sich der Staat dadurch. Die Menschen wurden immer unzufriedener. Am Ende regierte Ceau?escu mit Gewalt. Nachdem die Mauer in der DDR fiel und sich auch andere Staaten wehrten, fand auch in Rumänien eine Revolution statt. Mit Erfolg: Am 25. Dezember des Jahres 1989 wurde Ceauescu vor einem Militärgericht verurteilt und standrechtlich erschossen.

Es gelang dem Staat nur schwer, sich von seiner Vergangenheit und der daraus resultierenden Krise zu erholen. Doch nach und nach orientierte man sich stärker am Westen, vor allem in der Außenpolitik. Weiterhin wollte man zukünftig auf Marktwirtschaft sowie mehr Demokratie setzen. Im Jahre 2004 folgte schließlich der NATO – Beitritt Rumäniens. Seit 2007 ist Rumänien nun auch ein Mitgliedsland der EU, was natürlich die Einreise um einiges erleichtert, schon allein wegen der einheitlichen Währung. Aktuell regieren in Rumänien die PD-L (Demokratisch – Liberale Partei) und die UDMR. Der Ministerpräsident heißt Emil Boc.